Laanta Lanta

Heute haben wir noch einmal unsere Freunde Meta, Lena, Folker und Irene getroffen – ein herzliches Wiedersehen auf Ko Lanta mit einem halben Strandtag und gemütlichem Chillen auf unserer Kingsize Terasse während des täglichen Regengusses, der den Weg zu unserem Hüttchen in ein Schlammfeld verwandelt. Selbst der Varan, der auf der Müllkippe gleich um die Ecke wohnt und den wir sonst täglich treffen, lässt sich bei diesem Regen nicht mehr blicken. Als der Regen nachlässt hat uns unser Nachbar von gegenüber allesamt also die Göttlichers, uns und Metas Familie hinten auf seinen Pickup geladen und in den Süosten der Insel nach Oldtown gefahren, wo gerade das jährliche Laanta Lanta Festival eröffnet wurde.

Laanta Lanta ist ein folkloristisches Inselfest, das die Vielfalt der Kulturen feiert, die dort gemeinsam leben. Das Ko Lanta Archipel besteht aus 50 Ineln, von denen drei bewohnt sind von SeenomadInnen, mehrheitlich Musliminnen und Muslimen und einige BuddhistInnen. Zu Beginn gab es eine Parade mit wunderschön traditionell geschmückten Leuten und ein wenig Feuerwerk. Es gab viele viele kleine Stände mit typischem Essen, wo wir wieder viel verschiedenes ausprobieren konnten. Sogar die Kinder sind schon von unserer kulinarischen Experimentierfreudigkeit angesteckt, so testete Marlene etwa einen giftgrünen Saft mit Basilikumsamen, der alle Geschmacksnerven im Munde rythmisch zur Thaimusik zusammenzog – ein aufregendes Geschmackserlebnis. Als es dunkel wurde begannen auf der Bühne verschiedene Tanzdarbietungen vor allem von SchülerInnen und Schülern von Lanta, die uns ehrfürchtig erstaunen ließen ob ihrer Anmut, ihrer Choreographie und der Ausstattung ihrer Kostüme, die wir uns bei einer deutschen Schüleraufführung beim besten Willen nicht vorstellen konnten. Es war wunderschön und die Kinder – Marlene und Meta – standen mit aufgeklappten Mündern ganz erstarrt vor der Bühne. Bis Marlene und Rubi begannen zu tanzen – vielleicht etwas wilder als das was auf der Bühne zu sehen war. Rubis Tanz mündete dann nahtlos in eine Kampfsportvorführung mit einem kleinen auch etwa Zweijährigen Thaijungen. Es war alles in allem ein wunderschöner Tag und wir haben es sehr genossen, ihn gemeinsam mit so vielen tollen Freundinnen und Freunden zu verbringen. An dieser Stelle ganz ganz herzliche Grüße an Lena, Folker, Meta und Irene, die jetzt schon wieder gut in Berlin angekommen sind und an die Göttlichers, die sich bald schon auf die Heimreise machen. Es war sehr schön mit euch! Alles alles Liebe und auf ein baldiges Wiedersehen!

Ein Gedanke zu „Laanta Lanta

  1. Das war so ein wunderschönes Fest! und du hast es super beschrieben.
    Wir vermissen euch und denken ganz oft an die schönen Tage mit euch.
    Viel Spass und noch viele tolle Erlebnisse!

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