und wieder unterwegs…

Heute sind wir erst mit dem Taxi zum Bootssteg gefahren und dann mit der kleinen Fähre ans Festland übergesetzt nach Lem Kluap. Erst waren wir etwas zögerlich, ob wir die Reise wirklich wagen können, weil der arme David mit einer Lebensmittelvergiftung zu kämpfen hat seit zwei Tagen. Er ist ziemlich schwach aber zum Glück ist alles gut gegangen. Auch unser Bootsmann, der uns nach Phi Phi gefahren hatte, war mit an Bord der Fähre und einige SchülerInnen, die sich mitsamt ihren Motorrollern ans Festland transportieren ließen. Von dort ging es weiter mit einem Songthaew, einem offenen Taxi in dem man sich hinten gegenüber sitzt. Neben mir saß eine muslimische Thailänderin mit ihrem Baby und als unsere Kinderlein ungeduldig wurden, verbrachten wir die halbe Fahrt damit unsere Kinderlein zu stillen. Leider konnten wir uns wegen mangelnder Sprachkenntnisse nicht wirklich unterhalten, trotzdem haben wir uns in dem Moment sehr verbunden gefühlt. Auf der ausgebauten Schnellstraße habe ich fast einen Geschwindigkeitsrausch bekommen, weil auf unserer Insel das Leben im Vergleich so langsam und gemütlich verlaufen war und praktisch ohne Autoverkehr. Nachdem ich sie länger nicht gesehen habe, kommen Autos mir so laut und gewalttätig vor. Wir haben einen Mann überholt, der vorne im Korb seines Motorrollers einen wunderschön gefiederten Hahn transportierte, der seinen bunten Hals gegen den Fahrtwind reckte.
Dann sind wir weiter mit dem Localbus in die Nähe des Flughafens von Phuket gefahren. Dort übernachten wir in einem kleinen Bungalow bei einem Schweizer, der in seinem echt feinen Restaurant kocht und sogar Schweizer Bergkäse anbietet. Morgen früh gibt es Brötchen zum Frühstück. Und dann geht’s auf mit dem Flugzeug erst nach Bangkok und dann nach Chiang Rai. Es wird Marlene schwer fallen, sich von den drei kleinen Babykätzlein zu trennen.

active Anja

Galerie

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Im Luboa Hut auf Ko Jum wird jeden Nachmittag gegen 17.30h ein Volleyballnetz aufgespannt, die Küche macht Pause und die Resort-Staff spielt zusammen mit den Gästen Beachvolleyball, was – solange nicht zu viele Deutsche mitspielen – ein jedesmal ein großer … Weiterlesen

Milan nicht zu bremsen

Seit etwa 10 Tagen ist Milan mit einer neuen Fortbewegungsmethode unterwegs. Während er sich bislang immer im sitzen überall hingeschoben hat, ist er jetzt dazu übergegangen zu krabbeln au eine sehr eigene Art und Weise. Dabei hat er das rechte Bein ganz steif und gerade zur Seite ausgestreckt während er mit dem anderen ganz normal krabbelt. Das ist ein lustige Mischung aus Krabbeln und Bärengang und er ist mittlerweile richtig schnell geworden. Kaum zu bremsen düst er über den Strand bis er ganz aus der Puste ist, endlich kann er überall hin wo er will. Für uns ist es etwas aufregender geworden, ihn zu hüten, aber er ist sehr glücklich. Juchhu!!!!

Durchgeknallte Zikaden

Hier ist was los. Seit die Sonne untergegangen ist knallen Zikaden im taumelnden Sturzflug auf unsere Terasse. Torkeln durch die Luft und stürzen sich todesmutig gegen die Holzwände und das Dach der Hütte. Da sie ungefähr die Größe von Datteln haben, entwickelt sich beim Aufprall jedes Mal ein ganz schöner Krach. Sie bleiben eine Weile benommen liegen, um dann wieder gegen die Wand zu fliegen. Was ist mit den Tieren los? Todessehnsucht nach der Paarung? Besoffen oder einfach gaga? Ich bin jetzt reingeflohen unter unser Mosquitonetz. Mir reichts.

Ko Jum

Nach 6 Tagen Ko Lanta (wir kamen nicht dazu, darüber zu schreiben) haben wir uns heute von unseren Freunden verabschiedet und sind am Morgen nach Ko Jum gefahren. Nach einer Stunde Fahrt hielt das Schiff vor der Insel und ein Longtail kam angetuckert, um uns abzuholen. Es ist hier sehr ruhig, wenige Leute. Wir haben sogar unerwartet Strom und Internet.
Die nächsten Tage finden wir bestimmt mehr Zeit, um zu bloggen…